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Geschichte des Volkstanzkreises

Den “Westfälischen Volkstanzkreis Münster” gründeten Margrit und Hermann Vogt 1973 auf Anregung von Pastor Löker / St. Stephanus in Münster. Bis 2010 hat Margrit Vogt die Gruppe erfolgreich geleitet. Seitdem liegt die Organisation in der Hand von Reinhild Gepp, aber Margrit Vogt ist weiterhin für die Qualität unserer Tänze mitverantwortlich.

Aus anfänglich 15 Mitgliedern wurde ziemlich schnell eine große Gruppe von rund 40 aktiven Mitgliedern - die ältesten sind mittlerweile an die 70 Jahre, die jüngsten noch in der Grundschule.

Margrit

Seit 1977 freuen wir uns über eigene Musikanten, so daß wir immer zu Live-Musik tanzen können. Am Beginn war es nur ein Akkordeon, später eine Kapelle von 5 Musikanten mit Akkordeon, Geige, Flöte, Klarinette und Gitarre. Aktuell musizieren drei Akkordeonspieler, die von einer Querflöte begleitet werden.

Musikanten

Natürlich tanzen wir nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern zeigen unser Können auch zu den verschiedensten Anlässen. Anfangs waren es kleine Auftritte bei Pfarrfesten, in Altenheimen oder mit Kindern bei Kindernachmittagen.
1977 nahmen wir das erste Mal an einer internationalen Begegnungswoche in Rheine teil, die einen guten Aufschwung gab. 1978 hatten wir dann unsere erste Begegnungswoche in Münster mit der Volkstanzgruppe Rillen aus Gävle / Schweden. Später gab es auch einen regen Austausch mit Gruppen aus Cardiff (Wales, Großbritannien), Orleans (Zentralfrankreich), Kristiansand (Südnorwegen) und Glanerbrück (Niederlande).

Die Kleidung, die wir bei unseren Auftritten tragen, ist das sogenannte “Tweddebeste Tüeg” (zweitbeste Zeug), das man früher sonntags zu Hause und auch für den Gang oder die Fahrt in die Stadt trug. Diese Tracht ersetzte ab 1977 die einfache einheitliche Kleidung, die wir uns vorher selbst genäht hatten. Ein großer Teil der Trachten ist aus handgewebten Stoffen und ebenfalls selbstgenäht.

Seit 1979 treffen wir uns jeweils zu Anfang des Jahres zu einem Wochenend-Seminar für unsere Gruppe. Hier erarbeiten wir Tänze, die wir danach in unser Jahresprogramm aufnehmen. Mindestens genauso wichtig sind diese Tage aber auch, um den Zusammenhalt der Gruppe zu stärken. Wir waren in Lette, Rheine, Gemen, Coesfeld und Hopsten. Seit 1993 ist Stapelfeld quasi unsere zweite Heimat geworden, weil wir dort die besten Bedingungen für uns und die Kinder haben, die natürlich dabei sein dürfen.

Ebenfalls 1979 hat der Volkstanzkreis zum ersten Mal ein Seminar im Mühlenhof, dem Münsteraner Freilichtmuseum, angeboten, das speziell für die Leiter der vielen Tanzgruppen gedacht war, die neu gegründet wurden. Das Seminar findet seitdem alle zwei Jahre statt und erfreut sich einer guten Resonanz.

In den vergangenen 40 Jahren gab es unzählige Auftritte: für Pfarrgemeinden, Vereine, Senioren, Firmen, Hochzeiten, anläßlich unserer internationalen Begegnungen, für die Stadt Münster usw.

Gemeinschaft leben und Tradition pflegen, das geht nicht nur beim Tanzen, sondern auch durch Veranstaltungen wie “Weggen brengen”, Erntedankfest, Maigang, Weihnachtssingen usw. Auch das jährliche Treffen mit dem Sudetendeutschen Volkstanzkreis aus Münster in der Adventszeit möchten wir nicht missen.

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